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Tegernsee MTB-Marathon



Markus Honka erkämpfte sich Platz 8 beim Tegernsee MTB-Marathon

Der Coburger Markus Honka suchte in den Alpen eine neue Herausforderung.

Auch in diesem Jahr wurde der legendäre Tegernsee Marathon in Rottach-Egern ausgetragen. Der Vestestädter Markus Honka, startend für den RVC Trieb / SebaMed, konnte sich so ein Großereignis nicht entgehen lassen.

Bei blauem Himmel und 25°C fiel um 10 Uhr der Startschuss für die rund 2300 Einzelstarter in den vier Distanzen. Nach einer sehr hektischen Startphase, konnte die 58 km lange Runde mit 1800 hm unter die Räder genommen werden. Der SebaMed-Fahrer erkämpfte sich an einer 25% igen Steigung eine gute Ausgangsposition und führte eine 10-köpfige Gruppe über den 1330 m hohen Kogelkopf. In der folgenden 5 km langen Abfahrt konnte sich der Trieber ein bisschen erholen und auf die folgenden Strapazen einstellen.
Im folgenden welligen Streckenteil war das Tempo der Gruppe so hoch, dass einige Fahrer schon jetzt abreisen lassen mussten, obwohl nicht mal ein Viertel der Strecke zurückgelegt wurde.

Die bergauf Passage nach Wildbad Kreuth war so wurzelig, nass und mit so großen Steinen gespickt, dass sie nicht mehr befahren werden konnte. Deshalb haben sich in diesem Teil der Strecke sehr viele Zuschauer versammelt und die Radfahrer lautstark angefeuert.

Als ein Teilnehmer hinter Markus in der Schiebepassage stürzte, wurde aus der 10-köpfigen Gruppe nur noch ein Duo. Die folgenden 20 km wurden von den beiden Fahrern mit immer wechselnder Führung bewältigt. Nach dem zweiten langen Anstieg und kurz vor der zweiten Verpflegungsstation war noch eine kurze, steile Rampe zu erklimmen. Dieses steile Stück nutzte der RVC-ler und startete einen Angriff, ein schneller Griff zur gereichten Flasche an der Verpflegungsstelle und weiter ging es mit hohem Tempo Richtung Ziel.

Nach etwa 1 km Solofahrt hatte Markus eine sechs Mann starke Gruppe erreicht und fuhr mit diesen in der verwinkelten Abfahrt nach Rottach-Egern. Als es auf den letzten 200m zum Schlussspurt kam, hatte sich der Vestestädter das richtige Hinterrad erkämpft und konnte vier seiner Mitstreiter hinter sich lassen. Dieser Endspurt wurde mit dem 8. Platz in der Gesamtwertung belohnt, eine Platzierung die aufgrund des starken Starterfeldes als sehr beachtlich einzustufen ist.

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